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Dr. Ralf Nonhoff
Soltauer Str. 2
30625 Hannover

Tel: 0511 - 57 57 61

Katzenschnupfen ist keine harmlose Erkältung

Im Gegensatz zu einer Erkältung, die sich in ähnlichen Symptomen äußert, ist der Katzenschnupfen eine ernsthafte Erkrankung und unter Umständen lebensbedrohlich. Verschiedene Erreger können für die Infektionskrankheit verantwortlich sein. So gefährlich die Krankheit für Ihre Katze ist, so einfach beugen Sie mit einer Impfung vor. Das betrifft auch andere Infektionen. Die Tierarztpraxis Nonhoff in Hannover führt sowohl die Grundimmunisierung als auch die Folgeimpfungen gegen Katzenkrankheiten durch, behandelt aber selbstverständlich auch erkrankte Tiere.

Symptome des Katzenschnupfens

Niesen, tränende Augen und eine tropfende Nase sind immer Hinweis auf eine Erkrankung. Es kann sich dabei um eine harmlosere Erkältung, aber auch um Katzenschnupfen handeln. Dieser verdankt seine Bezeichnung den oft einer Erkältung ähnlichen Anfangssymptomen. Bei der Rhinotracheitis, so der Fachbegriff, gesellen sich nach kurzer Zeit zunehmende Apathie, Fieber, Speichelfluss, Futterverweigerung und Geschwüre an den Schleimhäuten von Mund und Auge hinzu.

Bei Schnupfen zeitnah den Tierarzt konsultieren

Einem Laien ist es im Anfangsstadium kaum möglich, zwischen einer Erkältung und der wesentlich drastischer verlaufenden Rhinotracheitis zu unterscheiden. Selbst medizinische Experten sind zur eindeutigen Diagnostik auf nähere Untersuchungen angewiesen. Es ist allerdings außerordentlich wichtig für Ihr Tier, frühzeitig die richtige Behandlung einzuleiten. Sie kann das Leben Ihrer Katze retten und Spätfolgen vorbeugen: Trotz erfolgreicher Behandlung sind dauerhafte gesundheitliche Schäden durch Katzenschnupfen möglich. Dazu zählen Erblindung und Schweratmigkeit. Zudem ist auch noch nach der Genesung die Ansteckung anderer Katzen durch Tröpfcheninfektion nicht ausgeschlossen.

Die Tierarztpraxis Nonhoff in Hannover steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite

Der einzige wirksame Schutz gegen den Katzenschnupfen ist die Impfung. Dazu zählt die Grundimmunisierung und die regelmäßige Auffrischung, also Wiederholungsimpfung. Das betrifft neben Katzenschnupfen weitere ernsthafte Erkrankungen wie zum Beispiel die Katzenseuche. Wenden Sie sich als Katzenhalter im Raum Hannover an die Tierarztpraxis Nonhoff, um sich über die Impfung und die Intervalle zu informieren. Bei reinen Hauskatzen sollte die Impfung gegen die typischen Katzenkrankheiten übrigens keinesfalls vernachlässigt werden. Sie sind sicher weniger gefährdet als Freigänger, die auf vielseitige Weise mit Erregern in Berührung kommen. Dennoch gehen im Wohnraum der Katze Menschen ein und aus, die unterwegs möglicherweise mit Infektionsquellen in Berührung gekommen sind.

Wie kann sich die Katze infizieren?

Der Katzenschnupfen als vielschichtige Erkrankung der Schleimhäute wird durch verschiedene Viren und Bakterien ausgelöst. Durch Niesen oder über den Speichel gelangt der Erreger in die Umwelt. Hier ist er auch ohne Wirtstier einige Zeit überlebensfähig. Über Artgenossen, das Futter, beliebige Gegenstände und Menschen, die mit kontaminierten Flächen oder Tieren in Berührung kamen, kann sich ein ungeimpftes Tier jederzeit anstecken. Folgende Viren und Bakterien sind als Erreger für eine Infektion bekannt:

  • Felines Herpesvirus-1
  • Feline Chlamydiose
  • Felines Calicivirus
  • Feline Bordetella-Infektion
  • Feline Mykoplasmen-Infektion

Katzenschnupfen verläuft nicht immer schwerwiegend

Bei einer Erkrankung kann es sich um eine Einzel- oder eine Mischinfektion handeln. Bei einer Einzelinfektion ist Ihre Katze nur mit einem der Erreger in Berührung gekommen und zeigt die dafür charakteristischen Symptome. Eine reine Chlamydien-Infektion betrifft beispielsweise vor allem die Augenpartie. Eine Infektion mit Mykoplasmen äußert sich in Entzündungen von Bindehautgewebe und Nasenschleimhaut und kann ohne drastischen Verlauf wieder abklingen. Das Bakterium Bordetella beeinträchtigt die Atemwege führt zu typischen Anzeichen einer Erkältung, allerdings häufig bereits als Sekundärinfektion. In der Regel sind Virusinfektionen bei Jungtieren und Tieren mit geschwächtem Immunsystem hartnäckiger.

Komplikationen durch Mischinfektion

Eine isolierte Infektion ist möglich, aber ohne Impfschutz seltener: Sie birgt stets das Risiko einer Komplikation durch weitere Erreger. Häufiger sind folglich Sekundärinfektionen und Mischinfektionen - es sind also mehrere Erreger zugleich anzutreffen. Eine sorgfältige Untersuchung Ihres Lieblings durch die Tierarztpraxis Nonhoff in Hannover ist daher auch bei zunächst eher harmlos wirkenden Symptomen ratsam. Eine frühzeitige geeignete Behandlung durch Antibiotika kann Komplikationen entgegenwirken. Noch sinnvoller ist natürlich ein angemessener Impfschutz zur Vorbeugung.

© 2018. Tierarztpraxis Dr. med. vet. Ralf Nonhoff | Soltauer Str. 2 | 30625 Hannover